{"id":3245,"date":"2020-12-01T09:03:08","date_gmt":"2020-12-01T08:03:08","guid":{"rendered":"https:\/\/ipsilon.ch\/gesundheitsfoerderung-ch-unterstuetzt-innovative-projekte-im-bereich-suizidpraevention\/"},"modified":"2023-08-29T11:12:29","modified_gmt":"2023-08-29T09:12:29","slug":"gesundheitsfoerderung-ch-unterstuetzt-innovative-projekte-im-bereich-suizidpraevention","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ipsilon.ch\/fr\/gesundheitsfoerderung-ch-unterstuetzt-innovative-projekte-im-bereich-suizidpraevention\/","title":{"rendered":"gesundheitsfoerderung.ch unterst\u00fctzt innovative Projekte im Bereich Suizidpr\u00e4vention"},"content":{"rendered":"<p><i>Wir freuen uns ausserordentlich, dass der Stiftungsrat der Gesundheitsf\u00f6rderung Schweiz mehrere Projekte rund um Pr\u00e4vention von Suizidversuchen und Suiziden gutgeheissen hat.<br \/>\n<\/i><\/p>\n<p><em><strong>Ausgew\u00e4hlte Projekte im F\u00f6rderbereich III (proaktive Ausschreibung zum Thema Suizidpr\u00e4vention):<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>Wir lassen Dich nicht allein: Poststation\u00e4re Suizidpr\u00e4vention<br \/>\n<\/strong>Hauptantragstellerin: Psychiatriezentrum M\u00fcnsingen AG<br \/>\nSitz der Hauptantragstellerin: Kanton Bern<br \/>\nKontakt: thomas.reisch(at)pzmag.ch<br \/>\nThema: Psychische Gesundheit<br \/>\nZusammenfassung: Wir werden WilaDina, ein transdiagnostisches Nachsorgekonzept f\u00fcr station\u00e4r behandelte Patienten entwickeln, die Suizidgedanken oder suizidale Handlungen hatten. Im Zentrum von WilaDina steht eine App, die den Patienten durch Notfallkrisenpl\u00e4ne und andere antisuizidal wirksame Therapieelemente unterst\u00fctzt. Mittels App kann der Patient direkt Kontakt mit privaten und professionellen Helfern aufnehmen. Niedergelassene Therapeuten, Angeh\u00f6rige und die Spitex werden bei Anwendung der App miteinbezogen und geschult. Das Projekt wird in 5 psychiatrischen Kliniken pilotiert und schrittweise weiterentwickelt. Von WilaDina werden Patienten, station\u00e4re Therapeuten, niedergelassen Therapeuten, Psychiatrie-Spitex und die Angeh\u00f6rigen profitieren. Hierdurch werden Suizide und die Suizidsymptomatik in der poststation\u00e4ren Phase sinken. Wir werden die Entgeltung WilaDina-App-bezogener Patientenleistungen mit den Krankenkassen im Rahmen des Projektes verhandeln.<\/p>\n<p><strong>Regional vernetzte Verantwortung zur Reduktion von Suiziden<\/strong><br \/>\nHauptantragstellerin: Luzerner Psychiatrie<br \/>\nSitz der Hauptantragstellerin: Kanton Luzern<br \/>\nKontakt: michael.durrer(at)lups.ch<br \/>\nThemen: Psychische Gesundheit, Pr\u00e4vention von Suiziden und Suizidhandlungen, Suizidalit\u00e4t bei psychischen und\/oder k\u00f6rperlichen Erkrankungen<br \/>\nZusammenfassung: Die Reduzierung von Suiziden und (Re)Hospitalisationen soll durch vier zentrale Massnahmen (aus Empfehlungen BAG) in vier Jahren erreicht werden. Das Konsortium setzt diese Massnahmen in Teilprojekten um und bindet die Zielgruppen Betroffene, Angeh\u00f6rige und interprofessionelle Fachleute in die Umsetzung \u00fcber die gesamte Versorgungskette mit ein. Die visuelle Selbsteinsch\u00e4tzung mit PRISM-S verbessert die offene Verst\u00e4ndigung \u00fcber Suizidalit\u00e4t. Die App-basierte, systematische Anwendung dieser Einsch\u00e4tzungsmethode sichert den reibungslosen Informationsfluss zwischen allen Beteiligten und verhindert Behandlungsredundanzen. Das Selbstmanagement von Betroffenen und Angeh\u00f6rigen f\u00f6rdert der Kurs \u00abErste-Hilfe-Gespr\u00e4che bei Suizid\u00bb, indem sie lernen, Warnzeichen zu erkennen und Betroffene zu unterst\u00fctzen. F\u00fcr Betroffene wird ein digitaler Sicherheitsplan entwickelt. Ergebnisse aus dem Gespr\u00e4chskurs und der Behandlung sind darin abgebildet und zur Abwendung von Krisen ortsunabh\u00e4ngig nutzbar.<\/p>\n<p><strong>ASSIP Home Treatment<\/strong><br \/>\nHauptantragstellerin: Universit\u00e4tsklinik f\u00fcr Psychiatrie und Psychotherapie, Universit\u00e4re Psychiatrische Dienste (UPD) Bern, Poliklinik<br \/>\nSitz der Hauptantragstellerin: Kanton Bern<br \/>\nKontakt: anja.gysin(at)upd.unibe.ch<br \/>\nThemen: Psychische Gesundheit, Suizidpr\u00e4vention , Schnittstelle station\u00e4r-ambulant<br \/>\nZusammenfassung: Das ASSIP Home Treatment Pr\u00e4ventionsprojekt soll das Suizidrisiko bei Betroffenen, die gem\u00e4ss klinischer Untersuchung bei Klinikaustritt als potenziell gef\u00e4hrdet eingesch\u00e4tzt werden, senken. Dabei sollen betreuende Angeh\u00f6rige und wichtige Gesundheitsfachpersonen mit einbezogen werden. Hierf\u00fcr soll die in Bern entwickelte Kurzintervention namens Attempted Suicide Short Intervention Program (ASSIP) f\u00fcr schwer erreichbare Patienten mobil gemacht werden. Die Kurzintervention beinhaltet drei Sitzungen mit einem anhaltenden Briefangebot (www.assip.ch\/assip-in-a-nutshell.shtml) und soll neu beim Patienten zu Hause durchf\u00fchrt werden. Wir konnten zeigen, dass ASSIP sowohl das Risiko f\u00fcr weitere suizidale Handlungen um 80% reduziert, wie auch Rehospitalisationen vermindert und gleichzeitig 96% kosteneffektiver als die regul\u00e4re Behandlung ist (www.assip.ch\/main-publications.shtml). Durch seine klare Struktur und Umsetzbarkeit ist eine schnelle und hohe Realisierbarkeit zu erwarten.<\/p>\n<p><strong>Pr\u00e4vention von Suizidversuchen und Suiziden bei Adoleszenten<\/strong><br \/>\nHauptantragstellerin: Psychiatrische Universit\u00e4tsklinik Z\u00fcrich<br \/>\nSitz der Hauptantragstellerin: Kanton Z\u00fcrich<br \/>\nKontakt: gregor.berger(at)puk.zh.ch<br \/>\nThemen: Psychische Gesundheit, Suizidalit\u00e4t<br \/>\nZusammenfassung: Ein altersspezifisches Pr\u00e4ventionsprogramm AdoASSIP soll das Wiederholungsrisiko von Suizidversuchen und Suiziden bei Adoleszenten nach station\u00e4rer oder akutpsychiatrischer Betreuung wegen eines Suizidversuches reduzieren. Das gut etablierte und als wirksam evaluierte ASSIP f\u00fcr Erwachsene wird in diesem Projekt erstmals systematisch auf Adoleszente angepasst. AdoASSIP beinhaltet vier Interventionssitzungen. Der Betroffene schildert wie er in den Suizidmodus geriet. Eine Videoaufzeichnung davon wird mit dem Betroffenen analysiert um zu verstehen, wie es zur suizidalen Handlung kam. Bew\u00e4ltigungsstrategien werden gemeinsam erarbeitet und in einem Notfallplan festgehalten. Diese helfen bei zuk\u00fcnftigen Krisen erneute suizidale Handlungen zu vermeiden. Mit der Familie wird der Suizidmodus und der Notfallplan besprochen. Der Notfallplan wird auf Wunsch den weiterbehandelnden Therapeuten zur Verf\u00fcgung gestellt. AdoASSIP wird in 11 Kantonen (ZH, BE, BL, BS, GE, LU, NW, OW, SG, TG, VD) etabliert.<\/p>\n<p><strong><em>Ausgew\u00e4hlte Projekte im F\u00f6rderbereich IV (Verbreitung bestehender Angebote):<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Diffusion de la m\u00e9thode ASSIP en Suisse romande<\/strong><br \/>\nHauptantragsteller: D\u00e9partement de psychiatrie g\u00e9n\u00e9rale et liaison, Centre Neuch\u00e2telois de Psychiatrie<br \/>\nSitz des Hauptantragstellers: Kanton Neuenburg<br \/>\nKontakt:\u00a0Stephane.Saillant(at)cnp.ch<br \/>\nThema: Psychische Gesundheit<br \/>\nZusammenfassung: L\u2019ASSIP (Attempted Suicide Short Intervention Program) est une m\u00e9thode d&rsquo;intervention br\u00e8ve pour des personnes ayant fait une tentative de suicide. Conduite dans la phase de transition entre l&rsquo;h\u00f4pital (psychiatrique ou somatique) et l&rsquo;ambulatoire, elle permet une diminution importante des taux de r\u00e9cidives et a un impact favorable sur le plan \u00e9conomique via la baisse des hospitalisations subs\u00e9quentes. Elle est d\u00e9j\u00e0 pratiqu\u00e9e en Suisse al\u00e9manique et le projet doit permettre son implantation en Suisse romande, via la formation d\u2019intervenant-e-s en sant\u00e9 mentale (psychiatres, psychologues et infimier-\u00e8re-s) pour pratiquer l\u2019intervention et la diffuser en tant que formateur-trices. Les personnes cibles sont celles ayant fait une tentative de suicide et prises en charge par les urgences psychiatriques et les unit\u00e9s hospitali\u00e8res aigu\u00ebs. L&rsquo;objectif \u00e0 trois ans est que les populations concern\u00e9es (VD-NE-GE ; plus de 18 ans) puissent b\u00e9n\u00e9ficier de cette m\u00e9thode apr\u00e8s une tentative de suicide.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/gesundheitsfoerderung.ch\/pgv\/aktuelle-foerderrunde\/ausgewaehlte-projekte.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/gesundheitsfoerderung.ch\/pgv\/aktuelle-foerderrunde\/ausgewaehlte-projekte.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wir freuen uns ausserordentlich, dass der Stiftungsrat der Gesundheitsf\u00f6rderung Schweiz mehrere Projekte rund um Pr\u00e4vention von Suizidversuchen und Suiziden gutgeheissen hat.","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-3245","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-news"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ipsilon.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3245","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ipsilon.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ipsilon.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ipsilon.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ipsilon.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3245"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/ipsilon.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3245\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3279,"href":"https:\/\/ipsilon.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3245\/revisions\/3279"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ipsilon.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3245"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ipsilon.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3245"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ipsilon.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3245"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}